Der Weinviertler Schneckengarten

Ein Garten voll Genuss

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Die im Weinviertel heimische Art Helix pomatia ist sehr anspruchsvoll, was die Beschaffenheit ihres Lebensraums betrifft, und lässt sich mit ihrem Wachstum viel Zeit. So dauert es mindestens 3 Jahre bis Weinbergschnecken „ausgewachsen“ sind (beim Schlüpfen sind sie nur ca. 4 mm groß). Diese Zeit können die Schnecken in artgerechter Haltung bei uns so richtig genießen: Beregnung an heißen Sommertagen, schattige Plätzchen unter großen Artischockenblättern und Sonnenblumen, sowie reichlich Auswahl im stets frisch nachwachsenden Gemüse- und Salatangebot.

Erntesaison 2x im Jahr

Die beste Zeit für die Schneckenernte ist vom Frühsommer bis in den Juli hinein. Schon ein paar Wochen nachdem die Schnecken aus ihrer Winterruhe aufgewacht sind, haben sie sich mit Salat, frischen Kräutern und Gemüse vollgefressen, sodass sie gekocht ihr typisches Aroma entfalten. Sobald die Schnecken sich wieder zugedeckelt und in Winterruhe begeben haben, sind den ganzen Winter über die sogenannten „Deckelschnecken“ erhältlich. Diese gelten als ganz besondere Delikatesse!

Für Feinschmecker

Feinschmecker schätzen die Weinbergschnecke mit ihrem leicht nussigen Geschmack als besonderes kulinarisches Erlebnis. Köche, die sich etwas trauen, beschreiten beim Zubereiten von Schnecken gern neue Wege abseits von Kräuter- und Knoblauchbutter. Die moderne Küche kennt Weinbergschnecken mediterran in Schneckenravioli oder exotisch in einem Salat mit Avocado und Papaya. Die kalorienarme und eiweißreiche Weinbergschnecke findet man auch im Risotto mit Radicchio oder mit frischen Steinpilzen. Lassen Sie sich von unseren Rezeptvorschlägen inspirieren!